Showing posts with label insel sumba. Show all posts
Showing posts with label insel sumba. Show all posts

Monday, February 27, 2017

Pasola Festival, Sumba island


The Pasola Festival is an original war ritual for giving thanks to the ancestral spirits in the region of West Sumba, East Nusa Tenggara. Therefore two groups of 25 men each, mostly from the upper and the lower village, are fighting each other while riding horses and throwing their wooden spears toward the opponent. The initiating prayer is lead by the Rato, a traditional priest, and after he threw symbolically his spear between the groups, the “war-game” immediately starts. The selected proud Sumbanese men and also their horses are wearing traditional and colorful clothes during this ceremony.











This festival is held every year in February and March in Kodi and Lamboya, unfortunately the exact dates not predictable, because it is decided by the Rato and announced only one or two weeks before.
The word Pasola derives from Sola or Hola, which means a kind of a long wooden stick used as spear. The Sumbanese people believe that the festival creates a balance between material and spiritual needs in order to live happily in earth and in heaven. It contains also a sacrificial thought so that a certain bloodshed is considered to be essential. Pasola is usually the climax of a whole series of activities to celebrate the feast Nyale. Pasola is believed to be the order of the ancestral population of adherent Marapu and expresses the essence of religion.

Friday, November 2, 2012

Insel Sumba -Indonesien


Flughafen in Tambulaka-Suedwest Sumba.
Insel Sumba -Indonesien

Sonnen untergang von Newa Beach.
Sumba ist eine 11.150 km² große Insel der Kleinen Sundainseln und gehört zu der indonesischen Provinz Nusa Tenggara Timur. Sie hat 611.422 Einwohner. Die Inselhauptstadt mit Hafen ist Waingapu. Die Insel teilt sich seit 2007 administrativ in vier Regierungsbezirk (Kabupaten) mit Ihren jeweiligen Verwaltungssitzen a) Ostsumba, Waingapu b) Zentralsumba, Waibakul c) Westsumba, Waikabubak d) Südwestsumba, Tambolaka. Es existieren zwei Flughäfen, einer in Ost-Sumba (Waingapu) und einer in Nord-West-Sumba (Tambolaka) mit regelmäßigen Verbindungen nach Denpasar, Bali und Kupang, Timor (jeweils 4 mal pro Woche). Der Seetransport läuft über die Hafenstädte Waikelo und Waingapu. Die Landverbindung zwischen den wichtigsten Siedlungen (die zentrale West-Ost-Achse) funktioniert durch eine vergleichsweise gut ausgebaute asphaltierte Landstraße. Der Rest der Insel, vor allem die Nord- und Südküste sind infrastrukturell schwach erschlossen. Weite Teile der Bevölkerung Sumbas haben unzureichenden Zugang zu Trinkwasser und medizinischer Versorgung.

Kultur centrum in Waetabula.
Geographie

Ein Alte Man in Wainyapu Dorf.
Im Norden befinden sich die Inseln Sumbawa, Komodo und Flores, im Osten Sawu und Timor und im Süden ist der Indische Ozean. Die Insel wird in West-Ost-Richtung durch eine etwa 150 km lange und bis zu 40 km breite Region mit Bergen durchzogen, die das Klima in zwei Gebiete unterteilt. In der Süd-Westhälfte fällt mehr Regen (bis zu 1600 mm/Jahr) und das Land eignet sich in Gunstlagen zum Reisanbau. Cashew ist hier eine wichtige Verkaufsfrucht. Im sehr trockenen Nord-Osten (zum Teil unter 600 mm/Jahr) wird Mais und Erdnuss, vor allem zur Subsistenzsicherung, angebaut sowie Weidewirtschaft für den Binnenexport betrieben, vor allem Rinder und Pferde. Regelmäßiges Abbrennen der Flächen hat zur Degradation der Vegetation in weiten Teilen Sumbas geführt, so dass heute vielfach nur noch eine savannenartige Landschaft auf erodierten Karstflächen übrig geblieben ist. Die Waldfläche Sumbas liegt heute bei unter 10 % der Gesamtfläche der Insel.

Bevölkerung

Graeber und Traditioneller Haeuser in Wainyapu.
Weisse Straende in Managa.
Das Motif von Sumba ikat Weberein
Die Einwohner sind eine Mischung von Malaien und Melanesiern. Durch erst im 20. Jahrhundert erfolgte Missionierung sind heute etwa 65 % der Bevölkerung zumindest nach außen hin Christen, weitere 25- 30 % praktizieren die traditionelle Marapu-Religion. Auch heute noch gibt es ausgeprägte soziale Schichten (Kasten) in der Bevölkerung mit feudalistisch anmutenden Strukturen. Ahnenkult hat für die Sumbanesen große Bedeutung. Das rituelle Schlachten von Tieren zu Hochzeiten, Beerdigungen und anderen kulturellen Anlässen ist fester Bestandteil des Lebens. Jeden Februar findet das Pasola-Festival statt, welches eines der bekanntesten traditionellen Feste Indonesiens ist und die größte Touristenattraktion der Insel darstellt. Die Lebensweise der Bewohner Sumbas ist von traditionellen Riten geprägt und ist für den Besucher durch die beeindruckenden Megalithgräber sowie die alten Clansiedlungen mit ihrer speziellen Architektur gut sichtbar. Traditionell spielt die Herstellung von gewebten Stoffen mit der Ikat-Webtechnik eine große Rolle und diese Stoffe sind bei Kennern weltberühmt. Es gibt muslimische Minderheiten, vor allem buginesischer Herkunft, die an der Küste und in den großen Siedlungen vor allem in Waingapu und in Waikabubak leben.

Geschichte

Praijing Traditioneller Dorf.
Vor der Kolonialzeit gehörte die Insel zum Majapahit-Imperium. Sie war in kleine Königreiche unterteilt, mit Raja als Könige. 1522 wurde Sumba von den ersten Europäern besucht und durch das Sandelholz bekannt, welches ausgebeutet wurde und heute keine Rolle mehr spielt. Ab 1866 gehörte die Insel zu Niederländisch-Indien, nach dem Zweiten Weltkrieg zu Indonesien. Aufgrund der Zersplitterung in verschiedene Königreiche und Clans, gab es bis in die jüngere Vergangenheit Sumbas (1990) immer wieder interne kriegerische Auseinandersetzungen. Diese beschränken sich heute jedoch auf die nur noch in manchen Teilen der Insel verübte Selbstjustiz gegenüber Viehdieben.

Texten : http://de.wikipedia.org/wiki/Sumba_%28Indonesien%29
Fotografer : Leonardus Nyoman